GRI bei COP16: Verbesserung der Transparenz hinsichtlich der Auswirkungen auf die Biodiversität

Der Verlust der Biodiversität ist ein bedeutendes globales Problem, das zahlreiche Risiken für Gesellschaft und Umwelt mit sich bringt. Im Oktober 2024 war Kolumbien Gastgeber der COP16, des weltweit größten Biodiversitätsgipfels. Dieser konzentrierte sich darauf, negative Auswirkungen auf die Natur zu vermindern und die unternehmerische Verantwortung zu stärken.
Um ernsthafte Verpflichtungen zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Ressourcennutzung einzugehen, brachte COP16 Vertreter verschiedener Sektoren zusammen, darunter Regierung, Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzorganisationen.
Wichtige Ressourcen und Unterstützungen, die auf der Veranstaltung vorgestellt wurden:
- Der Biodiversitätskurs der GRI Academy;
- Übersetzungen von GRI 101 ins Spanische und Portugiesische;
- Eine gemeinsame Ressource mit TNFD zur Abbildung der Kompatibilität von Standards zur Offenlegung natürlicher Informationen.
Während wichtiger Veranstaltungen präsentierten hochrangige Vertreter von GRI die Ergebnisse der Implementierung des neuen GRI 101 Standards für die Berichterstattung zur Biodiversität. Sie analysierten die Nutzung des Standards durch Unternehmen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Transparenz und Effektivität in der Berichterstattung.
Wichtige GRI Veranstaltungen bei COP16
- Innovationen in der Transparenz und Biodiversitätsberichterstattung
GRI und S&P Global diskutierten, wie eine detaillierte Biodiversitätsberichterstattung hilft, deren Zerstörung zu bekämpfen. Die Veranstaltung hob die Umsetzung von GRI 101 zur Offenlegung der Auswirkungen von Unternehmen auf die Natur hervor und förderte eine effektive Integration mit anderen Standards. - Fairer Übergang und positiver Einfluss auf die Natur
Während einer Podiumsdiskussion unter der Leitung von Andrea Pradilla (Direktorin von GRI Lateinamerika) diskutierten Expertinnen und Experten den inklusiven Übergang zu einer naturfreundlichen Wirtschaft. - Digitalisierung und die Zukunft der Biodiversitätsberichterstattung
Kristina Gill White, Interim-CEO von GRI, diskutierte Errungenschaften in der digitalen Transformation der Berichterstattung für die nächsten 5-10 Jahre. - Wie Unternehmenstransparenz den Schutz der Biodiversität unterstützt
Harold Pawels und Elodie Chen teilten Erfahrungen von Unternehmen mit GRI 101. Die Vortragenden erörterten Innovationen bei der Datenerhebung und die Anwendung von Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung.
Die Referentinnen Andrea Pradilla und Lina Camargo (GRI Lateinamerika) gaben einen detaillierten Überblick über Berichte regionaler Unternehmen zu Biodiversitätsstandards. Unter der Leitung von TNFD diskutierten Standardentwickler und Governance-Vertreter Fortschritte und Aktualisierungen im Anschluss an COP15.
Zentrale Erkenntnisse:
- Stärkerer Fokus auf Biodiversitätsberichterstattung:
Die Implementierung von GRI 101 stärkt die Unternehmenstransparenz in Bezug auf Biodiversität, indem sie Unternehmen ermutigt, ihre Umweltauswirkungen klarer und konsistenter offenzulegen. Dieser Schritt zielt darauf ab, Verantwortlichkeit zu verbessern, Unternehmen bei der Bewältigung von Biodiversitätsrisiken zu unterstützen und sinnvolle Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität voranzutreiben. - Zusammenarbeit fördert globale Standards:
Die Zusammenarbeit zwischen GRI, TNFD und weiteren Stakeholdern ist entscheidend, um Biodiversitätsoffenlegungsstandard zu harmonisieren und Unternehmen die Integration einheitlicher globaler Best Practices in ihre Berichtsprozesse zu erleichtern. - Regionale Akzeptanz und Inklusivität:
Die Übersetzung von GRI 101 ins Spanische und Portugiesische erweitert die Zugänglichkeit und fördert regionale Zusammenarbeit.
Der zunehmende Einsatz digitaler Werkzeuge, wie des GRI Academy Biodiversitätskurses und der Digitalisierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung, macht die Offenlegung von Biodiversität effektiver, zugänglicher und transparenter. Diskussionen auf der COP16 betonten die Wichtigkeit eines gerechten und inklusiven Übergangs zu einer Wirtschaft, die den Naturschutz unterstützt.