CARB passt Zeitplan für den Climate Disclosure Framework gemäß SB 253 und SB 261 an
CARB gestaltet weiterhin die Unternehmensberichterstattung zum Klimaschutz und reflektiert dabei Fortschritte im Rahmenkonzept sowie Anpassungen der Umsetzungszeiträume im Rahmen der wegweisenden Klimaberichtsgesetze des Bundesstaates.

Das California Air Resources Board (CARB) hat seinen Zeitplan zur Entwicklung des Climate Disclosure Framework des Bundesstaates angepasst und gleichzeitig die regulatorische Grundlage, die durch Senate Bills 253 und 261 geschaffen wurde, erweitert. Im Herbst 2025 hat das Board vorbereitende Materialien veröffentlicht, um Organisationen bei der Interpretation der anstehenden Anforderungen zu unterstützen, darunter eine Checkliste für klimabezogene finanzielle Risiken sowie eine vorläufige Liste der regulierten Einheiten begleitet von einer Stakeholder-Befragung. Diese Ressourcen wurden konzipiert, um den Berichterstattungsumfang zu klären und Unternehmen bei der Bewertung ihrer klimabezogenen finanziellen Risiken zu unterstützen.
Entwicklungen im Oktober und der Entwurf des Scope 1 und 2 GHG-Berichtsvorlage
Am 10. Oktober 2025 veröffentlichte CARB die Entwurfsvorlage für Scope 1 und 2 Treibhausgasberichterstattung, ein bedeutender Verfahrensschritt zur Implementierung im Rahmen des Climate Corporate Data Accountability Act (SB 253). Die Entwurfsvorlage strukturiert die Offenlegung direkter und indirekter Emissionen und bietet detaillierte Anleitungen zu den Informationen, die von Unternehmen erwartet werden. Sie verlangt von den Einheiten die Angabe von Berechnungsmethoden, Aktivitätsdaten und Emissionsfaktoren und betont damit Transparenz und Konsistenz. Die Verwendung dieser Entwurfsvorlage bleibt im ersten Berichtszyklus im Jahr 2026 freiwillig, um Organisationen die Möglichkeit zu geben, sich mit dem Offenlegungsformat vertraut zu machen, bevor die vollständige Umsetzung erfolgt.
Das Dokument ist bis zum 27. Oktober 2025 über das öffentliche Dossier von CARB zur Konsultation verfügbar. Die Behörde lädt regulierte Stellen, freiwillige Berichtersteller und weitere Stakeholder ein, Rückmeldungen zu geben, um sicherzustellen, dass die Vorlage sektorenübergreifend mit unterschiedlichen operativen Profilen praktikabel ist.
Verschobene Regelsetzung und Stakeholder-Einbindung
Im Oktober-Hinweis erkannte CARB die umfangreiche Menge an Feedback seit dem Workshop im August 2025 an. Angesichts der Vielzahl der Rückmeldungen und der laufenden Diskussionen hinsichtlich der Bandbreite der erfassten Einheiten hat das Board die Präsentation des initialen Regelsetzungspakets, einschließlich gebührenrelevanter Bestimmungen, vom späten Jahr 2025 auf das erste Quartal 2026 verschoben. Die Verzögerung bietet zusätzlichen Raum, um Stakeholder-Input einzubeziehen und technische sowie administrative Elemente vor der Finalisierung zu verfeinern.
Stakeholder können Kommentare zur Entwurfsvorlage über das öffentliche Dossier einreichen, Rückmeldungen zur vorläufigen Liste der Einheiten über eine Online-Umfrage geben oder generelle Anfragen an das Climate Disclosure Team von CARB richten. Diese Einbindung zielt darauf ab, technische Details vor der formalen Verabschiedung der Berichtspflichten zu optimieren.
Ausblick
Die Veröffentlichungsreihe im September und Oktober verdeutlicht CARBs Bemühungen, die vorbereitenden Arbeiten voranzutreiben und zugleich den regulatorischen Zeitplan anzupassen, um Klarheit und Umsetzbarkeit sicherzustellen. Jede Veröffentlichung baut auf der vorangegangenen auf und schafft einen kohärenten Rahmen, der Organisationen auf die Einhaltung der SB 253 und SB 261 vorbereitet. Die anstehende Regelsetzungsphase Anfang 2026 wird voraussichtlich die Offenlegungsverfahren abschließen und Erkenntnisse aus dieser Konsultationsrunde integrieren.
Der methodische und transparente Ansatz Kaliforniens unterstreicht seine Position als regulatorischer Vorreiter im Bereich der klimabezogenen Berichterstattung. Durch die Kombination von Fortschritt und Flexibilität setzt CARB einen ausgewogenen Maßstab für glaubwürdige und effektive Offenlegung, die sowohl mit staatlichen als auch internationalen Erwartungen in Einklang steht.